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Häufig gestellte Fragen zum Thema Kinesiologie

1. Was bedeutet "Kinesiologie"?

2. Wo kommt sie her, was hat sie für eine Tradition?

3. Wer darf Kinesiologie anwenden?

4. Für wen ist Kinesiologie gedacht?

5. Gibt es eine (wissenschaftliche) Erklärung für die Wirkungsweise?

6. Wie finde ich eine/n gute/n Kinesiologie-Anwender/in?

7. Muss ich eine klar formulierte Frage, ein klar umrissenes Problem haben, wenn ich mich in kinesiologische Beratung/Anwendung begebe?

8. Wann zahlt die Krankenkasse die kinesiologischen Beratungen/Sitzungen?


1. Was bedeutet "Kinesiologie" ?
Siehe hierzu unsere Seite mit der Definition.

2. Wo kommt sie her, was hat sie für eine Tradition ?
Die Kinesiologie kann auf eine jahrtausende alte Tradition zurückgreifen, da sie auf den Erkenntnissen und Gesetzen der Traditionellen Chinesischen Medizin beruht. Die Kinesiologie hat ebenso die chinesische Akupunktur- und Meridianlehre zur Grundlage wie auch das 5-Elemente-Gesetz.

Basierend auf ersten Erkenntnissen, die bereits in den 60er formuliert wurden, kam es Anfang der 70er Jahre zu einer Verbindung des alten Wissens der Chinesen mit Anwendungen und Erkenntnissen der Chiropraktik durch Dr. George Goodheart. Er erkannte, dass bestimmte Meridiane und Organe auch mit bestimmten Muskeln jeweils in Verbindung stehen. Er beobachtete, dass sich physische und psychische Vorgänge im Menschen auch im Funktionszustand seiner Muskeln spiegeln. Daraufhin entwickelte er ein einfaches Testverfahren, das diese Muskelfunktion ohne Zuhilfenahme von Apparaten erfasst: den Muskeltest. Frank Chapman entdeckte die neuro-lymphatschen Reflexpunkte, Terrence Bennet erforschte die neuro-vaskulären Kontaktpunkte.

Die universellen Möglichkeiten des diagnostischen und therapeutischen Vorgehens haben zu einer raschen Ausbreitung der Kinesiologie auf der ganzen Welt geführt. Das Grundlagenwerk "Touch for Health" von John F. Thie - einem engen Mitarbeiter von Dr. George Goodheart - wurde in 22 Sprachen übersetzt, und in über 102 Ländern der Erde wird nach internationalen Standards diese Methode gelehrt und ausgebildet.

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3. Wer darf Kinesiologie anwenden ?
Im Grunde kann jeder Kinesiologie und kinesiologische Methoden erlernen. Somit darf jeder auch Kinesiologie anwenden und ausüben. Das ist auch der Hintergrund, warum in Deutschland und der Welt überall Ausbildungsinstitute das Wissen in Kursform weitergeben. Üblicherweise findet sich die meiste Verbreitung der Kinesiologie in der eigenen Familie und im Freundeskreis.

Ein ganz anderer Sachverhalt jedoch gegeben, wenn Kinesiologie in einem professionellen Rahmen gegen Entgeld angeboten wird. Dann ist sorgfältig zu unterscheiden, ob der Kinesiologie-Anwender zu den Heilberufen gehört oder nicht, d.h. ob er Arzt oder Heilpraktiker ist. Denn nur in diesem Falle darf er diagnostizieren und heilen und auch von "Heilung" sprechen, in allen anderen Fällen ist das strikt verboten und sollte unter allen Umständen unterlassen werden. Ansonsten drohen ernste Schwierigkeiten mit dem Gesundheitsamt und der Justiz.

Alle, die in ihrer Tätigkeit nicht zu den Heilberufen gehören, orientieren sich an dem sog. "Pädagogischen Modell" der Kinesiologie. Hier geht es dann thematisch um Selbsterfahrung, um Selbsterkenntnis - und darum, was jeder einzelne aus den Erfahrungen nach einer kinesiologischen Sitzung zieht und welche Veränderung er aufgrund dieser Erfahrungen machen will.

4. Für wen ist Kinesiologie gedacht ?
Kinesiologie ist für all jene gedacht, die vom ganzheitlichen Ansatz her weitere Erkenntnisse sammeln wollen. Die Kinesiologie kann in den Händen eines Heilberuflers zur Heilung, erfahrungsgemäß auch begleitend zur klassischen Schulmedizin eingesetzt werden und harmonisiert somit über den energetischen Weg den (Selbst-)Heilungsprozess.

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5. Gibt es eine (wissenschaftliche) Erklärung für die Wirkungsweise ?
Erfahrungsgemäß tut sich die westliche Wissenschaft mit nicht eindeutig messbaren und damit nicht beweisbaren Ergebnissen schwer. Da die Kinesiologie sich auf der energetischen Ebene bewegt und dementsprechend kleinste Energie-Ströme fließen, die mit unseren heutigen Messmethoden (noch nicht) nachzuweisen sind, gilt es, den gesunden Menschverstand und die Beobachtung und die subjektive Erfahrung mit einzubeziehen.

So wie sich die Traditionelle Chinesische Medizin über Jahrtausende bewährt hat und immer weitere Verbreitung findet (viele aufgeschlossene westliche Schulmediziner und Heilpraktiker verwenden sie schon seit geraumer Zeit), so spricht die Erfahrung vieler Menschen, die durch Kinesiologie geheilt bzw. die durch Kinesiologie ihren Lebensweg leichter gehen konnten, für sich.

6. Wie finde ich eine/n gute/n Kinesiologie-Anwender/in ?
Am besten natürlich über Empfehlung (einer vertrauenswürdigen Person). Ebenso bieten Vorträge und Flyer die Möglichkeit der Kontaktaufnahme. Auch Info-Gespräche werden angeboten. Hören Sie auf Ihr inneres Gefühl, suchen Sie auch nach sachlichen Infos (Ausbildung, Erfahrungen) und lassen sie sich nicht zu etwas drängen. Basis einer jeden Beratung ist das Vertrauen, dass der anderen Person entgegengebracht wird. Das Gefühl, "Hier kann ich mich öffnen, hier will ich erzählen." ist letztendlich das entscheidende Kriterium.

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7. Muss ich eine klar formulierte Frage, ein klar umrissenes Problem haben, wenn ich mich in kinesiologische Beratung/Anwendung begebe ?
Hilfreich ist es, eine klare Frage bzw. ein Anliegen vor Augen zu haben. Aber auch bei unklar erscheinenden Anliegen kann gemeinsam das Thema herausgearbeitet und das Ziel benannt werden.

8. Wann zahlt die Krankenkasse die kinesiologischen Beratungen/Sitzungen ?
In der Regel muss man davon ausgehen, dass Krankenkassen (gesetzliche und private) kinesiologische Leistungen (noch) nicht bezahlen - zumal wenn der Kinesiologie-Anwender nicht zu den Heilberufen gehört. Es gibt aber auch Ausnahmen, und in Einzelfällen kann das Übernehmen durch die Krankenkasse erfolgreich sein mit der Formulierung "Kinesiologische Supervision" oder "Touch for Health". Aber es ist zunächst einmal davon auszugehen, dass kinesiologische Leistungen privat bezahlt werden müssen.

Die Krankenkassen denken aber um: sie fangen an, Kinesiologie als Präventionsmaßnahme zu erkennen - die dann auch förderungswert sein kann, da im späteren Verlauf der Patient dann in akuten Fällen keine teuren schulmedizinische Leistungen in Anspruch zu nehmen braucht. Es lohnt sich auf jeden Fall, direkt bei der Krankenkasse beim entsprechenden Sachbearbeiter nachzufragen und auch "nachzuhaken"!

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